In vielen Unternehmen beginnt es immer gleich. Eine neue Projektanfrage kommt herein. Oder eine Kundenausschreibung landet im Postfach. Inhaltlich spannend, fachlich machbar – aber dann folgt die eigentliche Herausforderung: Welche Mitarbeitenden passen wirklich zu diesem Projekt?
Wer hat die passenden Erfahrungen? Wer ist aktuell verfügbar? Und wer ist vielleicht sogar unterausgelastet, würde fachlich aber perfekt passen?
Statt klarer Antworten beginnt oft eine mühsame Suche. Profile werden zusammengesucht, Excel-Listen geöffnet, alte Word-Dokumente kopiert und angepasst. Viel Wissen ist vorhanden – aber nicht dort, wo es in diesem Moment gebraucht wird.
Das eigentliche Problem: Matching kostet Zeit
Das zentrale Problem liegt selten im fehlenden Know-how, sondern im fehlenden Überblick. Kompetenzen, Projekterfahrungen und Rollen sind über verschiedene Systeme verteilt oder nur grob dokumentiert. Gleichzeitig fehlt häufig die Verbindung zur aktuellen Auslastung der Mitarbeitenden.
So entstehen zwei typische Situationen:
- Auf Ausschreibungen kann nur verzögert reagiert werden, obwohl passende Profile im Unternehmen vorhanden wären.
- Mitarbeitende mit freien Kapazitäten bleiben unentdeckt, während andere Teams überlastet sind.
Genau hier setzt unser Profile-Agent.
Wie wir es machen: vom Bedarf zum passenden Profil
Der Profile-Agent verbindet mehrere Informationsquellen zu einem durchgängigen Prozess. Ausgangspunkt ist entweder eine Projektausschreibung oder ein interner Projektbedarf. Diese Inhalte werden zunächst automatisch analysiert und strukturiert.
Parallel greift das System auf bestehende Mitarbeiterdaten zurück – etwa auf Projektbeschreibungen, Rollen, Skills und Zeiträume. Optional können auch Auslastungsinformationen angebunden werden. So lassen sich gezielt Mitarbeitende identifizieren, die fachlich passen und aktuell Kapazitäten haben.
Das Ergebnis sind automatisch generierte Kurzprofile, die genau auf den jeweiligen Kontext zugeschnitten sind – für interne Projektplanung ebenso wie für externe Ausschreibungen.
Ein Blick unter die Haube: Struktur statt Zufall
Technisch basiert der Profile-Agent auf einer modularen Pipeline. Eine zentrale Rolle spielt dabei Retrieval-Augmented Generation (RAG).
Die vorhandenen Mitarbeiterprofile liegen als durchsuchbare Wissensbasis in einer Vektordatenbank vor. Relevante Erfahrungen werden gezielt abgerufen und mit den Anforderungen der Ausschreibung kombiniert. Ein Sprachmodell sorgt anschließend dafür, dass daraus ein konsistentes, natürlich klingendes Kurzprofil entsteht.
Ergänzend berechnet der Profile-Agent einen Match Score, der transparent zeigt, wie gut eine Person zur jeweiligen Anfrage passt. Entscheidungen werden damit nachvollziehbarer – ohne den Menschen aus dem Prozess zu nehmen.
Anpassbar an Kontext, CI und Sprache
Kein Unternehmen kommuniziert gleich. Deshalb lassen sich die generierten Profile flexibel anpassen: sowohl an die eigene Unternehmens-CI als auch an die CI und Tonalität des Kunden. Auch Sprach- und Schreibstil können gezielt gesteuert werden.
So entstehen Profile, die nicht nur fachlich passen, sondern sich auch nahtlos in bestehende Angebots- und Kommunikationsprozesse einfügen.
Mehr Wert im Alltag
Der Mehrwert des Profile-Agenten zeigt sich im täglichen Arbeiten:
- schnellere Reaktion auf Projekt- und Kundenanfragen
- bessere Nutzung vorhandener Kompetenzen
- höhere Transparenz über Skills und Auslastung
- konsistente, qualitativ hochwertige Profile
- weniger manuelle Abstimmung, weniger Sucharbeit
Oder anders gesagt: Weniger Aufwand, mehr Treffer.
Kein Talent bleibt ungenutzt
Der Profile-Agent folgt einem klaren Leitgedanken: Kein Talent bleibt ungenutzt. Indem Wissen strukturiert, auffindbar und kontextbezogen nutzbar gemacht wird, unterstützt er Unternehmen dabei, Menschen gezielt auf die richtigen Projekte zu bringen – effizient, transparent und nachhaltig.